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Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.
Dame Cicely Saunders

Mein Angebot

Kommen Sie gerne mit Ihrer individuellen Anfrage auf mich zu. Ich biete Vorträge, Workshops, Seminare, Tagesseminare, 2tägige Seminare und Wochenseminare an. Gerne biete ich Ihnen ein individuell abgestimmtes Seminar an, je nach Zielgruppe und Themenwunsch.

Zielgruppe können Fachkräfte, Hilfskräfte, Ehrenamtliche, Betreuungskräfte, Beschäftigungskräfte, Angehörige, Interessierte… sein. Immer wieder ist es sehr hilfreich, diese genannten Zielgruppen zusammen zu schulen. Das fördert das gegenseitige Verständnis und die weitere Zusammenarbeit über die Berufsgruppe hinaus.

Ich freue mich über Ihr Interesse und Ihre Anfrage.

Die Themen liegen mir alle sehr am Herzen und es profitieren immer zuerst die Teilnehmer*innen und später dann die Patienten, Bewohner*innen und Angehörigen.  Es ist so wichtig, dass Menschen mit und ohne Demenz am Lebensende umgeben sind von wohlwollenden, empathischen, gestärkten und fachlich informierten Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen.

Um mehr zu den einzelnen Themen zu erfahren, klicken Sie bitte auf die jeweilige Überschrift.

Wesentlich für eine gute Begleitung von Menschen mit Demenz ist es, zu verstehen, welche Bedeutung die Erkrankung für die Betroffenen hat. Wie könnte es sich anfühlen, von einer Demenz betroffen zu sein? Wie könnte es sein, ständig und zunehmend mit Verlusten konfrontiert zu werden? Welche Gefühle sind damit verbunden, wenn das Wissen über sich selbst verloren geht?

Anhand des Demenz balance-Modells® nach Klee- Reiter wollen wir uns dieser Thematik nähern. Denn wer eine Vorstellung davon hat, was diese Verluste bedeuten entwickelt eine andere Haltung im Umgang mit Demenzkranken.  

In der Begleitung von Demenzkranken sollte eine Hauptaufgabe darin bestehen, für Ausgeglichenheit und Wohlbefinden zu sorgen. Gerade weil sie selbst immer weniger ihre eigenen Bedürfnisse ausdrücken und befriedigen können, sind sie auf Unterstützung von Aussen angewiesen.
Dieses Seminar ist eine Mischung aus Selbsterfahrung mit Reflexion, Austausch, Vortrag und Übungen. Die Teilnehmer*innen können gerne eigene Fallbeispiele einbringen, da es um die um die Übertragung in den Arbeitsalltag gehen soll.

Empfehlung: Tagesseminar

In Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege und im Akutkrankenhaus leiden alte Menschen am Lebensende immer wieder unter Schmerzen, meist schon lange vor dem Sterben.
Erschwerend kommt hierbei die demenzielle Entwicklung und die damit verbundene Herausforderung einer guten und adäquaten Schmerztherapie hinzu.
Eine gute Schmerztherapie kann nur im Team von Fachkräften, Pflegehelfern und alle in der Betreuung und Beschäftigung Mitarbeitenden gemeinsam erfolgen. Wenn Sie verstehen, worauf Sie achten können, insbesondere bei Menschen, die ihren Schmerz nicht mehr in Worten mitteilen können, kann dem Bewohner erst geholfen werden. Häufig „übersehen“ wir die kleinen Anzeichen. Ohne Schmerzerkennung kann keine Schmerztherapie erfolgen und so auch keine Linderung von Leiden. Das genau möchten wir aber in dieser Lebensphase- nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben bzw. Lebensqualität geben. Bis zuletzt.

Das Seminar soll die Möglichkeit bieten, den Fokus auf diesen wichtigen Teilaspekt von palliativer Versorgung- der Linderung von Schmerzen zu legen. Wir werden theoretisch und praktisch unser Wissen auffrischen und erweitern, medikamentöse, pflegerischen und andere Möglichkeiten bei Schmerz erarbeiten.

Empfehlung: Tagesseminar

Im Mittelpunkt steht der ältere, von einer Demenz sowie anderen chronischen Erkrankungen betroffene Mensch in seiner letzten Lebensphase.
Sie bekommen einen Einblick in die palliativpflegerischen Aspekte bei Demenzerkrankten damit es Ihnen möglich ist, die Lebensqualität in dieser Lebensphase zu erhalten oder zu verbessern. Hierbei ist neben fachlichem Wissen Ihre Empathie eine wichtige Grundlage. In diesem Seminar wird es um beides gehen.

Inhalte:

  • Linderung von quälenden Symptomen am Lebensende z. B. Atemnot, Unruhe, Schmerzen und Mundtrockenheit
  • Kommunikation- was ist zu beachten?
  • Essen und Trinken
  • Wie können wir gut Angehörige miteinbeziehen
  • Patientenwille- wer will hier was?
  • Krise- was nun? Wie können wir eine Krise gut vorbereiten?   

Empfehlung: Tagesseminar oder 2-tägiges Seminar

Nach dem Curriculum der Robert Bosch Stiftung

In Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege und im Akutkrankenhaus kommt vielen betroffenen alten Menschen keine palliative Hilfe oder erst viel zu spät zugute. Gerade bei pflegebedürftigen alten Menschen beginnt palliative Praxis nicht erst in der Sterbephase, sondern ist schon lange zuvor wichtig und sinnvoll. Die zunehmende Anzahl von Menschen mit Demenz in Altenheimen, der ambulanten Versorgung und im Krankenhaus stellt besondere Herausforderungen an ihre Begleiter*Innen. Pflegende und andere Berufsgruppen sind zunehmend mit den Anforderungen der Pflege und Begleitung von zum Teil hochaltrigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase konfrontiert.
Dieses 40stündige Curriculum, das von der Robert- Bosch Stiftung 2006 entwickelt wurde, legt den Schwerpunkt auf die Begleitung von Menschen mit Demenz, deren Prinzipien wesentlich für die gesamte Gruppe pflegebedürftiger alter Menschen gelten. Neben Fachwissen geht es um eine Haltung der Achtsamkeit und des Respekts sich selbst und den anvertrauten Menschen gegenüber.

Inhalte:

  • Was ist palliative Geriatrie?
  • Begleitung der Angehörigen
  • Kontakt und Kommunikation mit Menschen mit Demenz
  • Lebensqualität von Bewohner*Innen
  • Linderung quälender Beschwerden
  • Indirekte Schmerzzeichen bei Demenz- Schmerztherapie
  • Therapie, Pflege und Begleitung am Lebensende
  • Schwierige Entscheidungen – was tun?
  • Vorrausschauende Planung
  • Tun und Lassen am Lebensende
  • Abschied, Tod, Trauer und Trost
  • Selbstpflege, Burn-out-Prophylaxe
  • Umsetzung in den Arbeitsalltag

Anhand einer im Seminar zu entwickelnden Fallgeschichte („Storyline-Methode“) wird erfolgreiches Lernen gefördert. Sie ist in hohem Maße handlungs- und praxisorientiert.
Das Seminar eignet sich für Pflegekräfte mit und ohne Fachqualifikation in der stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege, Pflegedienstleitungen, Sozialdienstmitarbeiter*innen, Hauswirtschaftsmitarbeiter*innen, Betreuungsassistenz, Ehrenamtliche, Ehrenamtliche Hospizmitarbeiter*Innen und Interessierte anderer Berufsgruppen.
Das Seminar entspricht den Anforderungen für Betreuungskräfte nach §87b,Abs.3 SGB XI.

Ausschließlich als Wochenseminar buchbar, gerne geteilt in 3 Tage und 2 Tage mit einer oder zwei Wochen Pause dazwischen. Sehr zu empfehlen!

Flyer

Ethische Fragen bei Therapieentscheidungen am Lebensende: Was sollen wir tun?
Diese Frage taucht bei Ihnen als Angehörige, Betreuer, Hausärztin oder Pflegefachkraft auf. Sie sind sich nicht einig darüber, was zu tun und was zu lassen ist.
Gerne würden Sie in Ruhe prüfen, was der Betroffene sich in dieser Situation gewünscht hätte. Alle Beteiligten versuchen das Beste für den Betroffenen zu tun. Ist es auch das, was er will und was er gerade benötigt? Wie können wir hier zu einer guten Entscheidung kommen?
Das gelingt uns meist besser gemeinsam und in der Reflexion.

Ich biete Ihnen Einzelgespräche oder eine Moderation eines Fallgespräches vor Ort mit allen Beteiligten an. In der Regel reichen 1-2 Termine von 1,5 Stunden für eine Entscheidungsfindung aus. Kommen Sie gerne auf mich zu.

Wie kommen wir zu guten Entscheidungen? Wann ist eine Entscheidung eine gute Entscheidung? Im Konflikt zwischen „nicht Schaden“ und „gutes Tun“- ein immer wieder kehrendes Dilemma.
In diesem Tagesseminar denken wir über Werte nach, wann wir eine Entscheidung als gute Entscheidung bewerten und welche Situationen am Lebensende problematisch scheinen.
Zielgruppe hier kann sowohl ein Pflegeteam als auch Hospizbegleiter sein.

Empfehlung: Tagesseminar

Durch teilweise sehr kurze Liegezeiten von schwerkranken Bewohnern hat sich die Arbeitssituation für Pflege- und Betreuungsteams sehr verändert. Sie sind viel häufiger mit dem Thema Sterben und Tod konfrontiert. Gleichzeitig haben sie noch wenig Gelegenheit gehabt Bewohner und Angehörige in Ruhe kennenzulernen um Vorlieben und Abneigungen herauszufinden, vor allem wenn die Sprache nicht mehr zur Verfügung steht. Das jedoch ist gewünscht in einer Begleitung am Lebensende, wo man noch Wünsche erfüllen möchte. Dazu kommt manchmal noch der hohe Aufwand an medizinisch/ pflegerischen/ psychosozialen Maßnahmen. Nebenbei- wobei das meist nicht nur nebenbei geht- begleiten, informieren und unterstützen sie die Angehörigen. Diese wiederum befinden sich auch in einer maximalen Belastungssituation. Das alles geschieht in einem dichten Arbeitsalltag, wo nicht immer genug Zeit und Raum ist für Austausch und Entlastung.
Der Fokus in diesem Seminar soll auf den Mitarbeitenden sein. Sie dürfen mit ihren Ängsten und Belastungen zu Wort kommen und aussprechen, was oft schwierig und belastend ist. Wir schauen auf den eigenen Bezug zum Thema Sterben.
Mit dem Blick auf die Selbstfürsorge enden wir das Seminar und die Teilnehmer*innen gehen gestärkt nach Hause.

Empfehlung: Halbtages- oder Tagesseminar

Um den Willen und die Wünsche des Bewohners am Lebensende berücksichtigen zu können ist eine vorausschauende Planung notwendig, damit jeder in einer Krise weiß was zu tun und was zu lassen ist. Der wichtigste Grundsatz lautet:
Der Wille des Bewohners/ Patient wird zum Ausgangspunkt des Handelns der beteiligten Personen.
Hierfür ist eine gute Kommunikation eine wichtige Grundlage. Ideal ist es, wenn der Betroffenen seinen Willen noch selbst äußern kann. Das ist jedoch nicht immer möglich, z. B. wenn die Demenz schon zu weit fortgeschritten ist und Denken und Sprechen beeinträchtigt sind. Deshalb sind Beobachtungen im Alltag und die Kommunikation zwischen Angehörigen, Hausärzt*in und Pflegende/ Betreuungskräfte wichtig.

Die Fortbildung will in folgenden Fragen Sicherheit vermitteln:

  • Was ist bei der Erstellung eines Notfallplans zu beachten?
  • Wann ist es hilfreich einen Notfallplan zu erstellen?
  • Wie kann das Gespräch mit den Betroffenen oder Angehörigen gelingen?
  • Welche Aufgabe hat der Hausarzt?

Hierbei kann ich aus meiner 10jähriger Erfahrung mit der Implementierung des Notfallplans in Tübingen berichten. Wenn Sie als Einrichtung das Dokument einführen möchten, kommen Sie gerne auf mich zu. Die Implementierung kann regional sehr unterschiedlich sein. Hilfreich ist, wenn alle Schnittstellen miteinbezogen werden.

Empfehlung: Halbtages- oder Tagesseminar